Ausstellung „Kinder im KZ Theresienstadt“

in der ehemaligen Synagoge Wenkheim

Am 28. Juni 2026 um 17:00 Uhr wird in der ehemaligen Synagoge Wenkheim die Ausstellung „Kinder im KZ Theresienstadt – Zeichnungen, Gedichte, Texte“ mit einer Vernissage eröffnet. Die Ausstellung, herausgegeben vom Studienkreis Deutscher Widerstand 1933–1945, erinnert an das Schicksal der etwa 11.000 Kinder, die zwischen 1942 und 1945 Theresienstadt deportiert wurden. Die meisten von ihnen wurden später in Auschwitz ermordet.

Die Ausstellung zeigt Kinderzeichnungen, Gedichte und Texte, die in Theresienstadt entstanden sind. Diese Zeugnisse geben einen einzigartigen Einblick in das Leben, die Hoffnungen und das Leid der Kinder im Lager.

Im Mittelpunkt der Vernissage steht das Referat des wissenschaftlichen Leiters der Stiftung, Thomas Altmeyer, der in seinem Vortrag „Der Tod ist überall zu Hause -Theresienstadt 1941-1945“ die Geschichte und Funktion des Konzentrationslagers erläutern wird.

Umrahmt wird die Ausstellungseröffnung durch meditative Klänge des Würzburger Klarinettisten Matthias Ernst, der in der Region als „Mister Clarino“ bekannt ist.

Die Ausstellung ist an Wochenenden und Feiertagen jeweils von 14.30 bis 16.30 Uhr zu besuchen. Nach Anmeldung sind auch Führungen möglich.

Zwei Veranstaltungen vertiefen das Thema. „Denn Schmetterlinge leben hier nicht im Ghetto – Kinder in Theresienstadt: Gedichte, Zeichnungen, Lieder und Musik“ lautet der Titel eines literarisch-künstlerischen Konzerts mit dem Ensemble „Noema“ am Freitag, dem 10. Juli, um 19:30 Uhr. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, Spenden sind willkommen.

Am Montag, dem 27. Juli 2026, um 19:00 Uhr zeigt der Verein „Die Schul“ den Film „Diese Tage in Terezin“.